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Di | 03.11.2020

Kundenindividuelle Produktsortimente im Online-Shop abbilden

Kundenindividuelle Produktsortimente in Webshops abbilden
Kundenindividuelle Produktsortimente in Webshops abbilden

Die differenzierte Anzeige von Produkten für einzelne Kunden oder Kundengruppen ist eine spezielle B2B-Funktion, die die meisten Shopsysteme nicht bieten.

Für B2B-Shopbetreiber ist diese Funktion aber oft essenziell.

Use Cases

  1. Der Shopbetreiber möchte verschiedenen Kunden unterschiedliche Produkte anzeigen, zum Beispiel

    • speziell für den Kunden hergestellte / gelabelte Produkte 
    • Anzeige von ausgewählten Produkten, zum Beispiel relevante Ersatzteile (via Stücklisten) für die beim Kunden eingesetzten Maschinen

  2. Der Shopbetreiber möchte für bestimmte Kundengruppen nur spezielle Teilbereiche seines Sortimentes anzeigen

  3. Der Shopbenutzer (Kunde) möchte, dass seine Mitarbeiter bestimmte Produkte aus dem angebotenen Komplettsortiment nicht bestellen können

Diese Anforderungen sollten in einem guten B2B-Shopsystem einfach zu konfigurieren sein: 

Steuerung der Produktanzeige durch den Shopbetreiber

In der Warenwirtschaft oder im Shop sollte der Shopbetreiber pflegen können, welcher Artikel speziell nur für einen Kunden relevant und entsprechend angezeigt werden soll.

In diesem Fallbeispiel sieht der Kunde „Büro Arena Frankfurt“ den Stuhl „Texas – rot“. Diese Sonderfarbe wird exklusiv nur für diesen Kunden hergestellt.

Kundenindividuelle Produktsortimente im Shop abbilden (Quelle: B2B ProLine)
Kundenindividuelle Produktsortimente im Shop abbilden (Quelle: B2B ProLine)

Ist dagegen der Kunde „Office Experts Berlin“ eingeloggt, kann dieser den Artikel „Texas – rot“ nicht sehen, da er exklusiv für Kunde „Büro Arena Frankfurt“ hergestellt wird.

Kundenindividuelle Produktsortimente im Shop abbilden (Quelle: B2B ProLine)
Kundenindividuelle Produktsortimente im Shop abbilden (Quelle: B2B ProLine)

Erwähnenswert sind in diesem Beispiel auch die unterschiedliche Preise pro Artikel und Kunde. Lesen Sie dazu mehr in diesem Beitrag "Kundenindividuelle Preise in Webshops abbilden".

Steuerung durch den Shop Nutzer

Hin und wieder kommt es vor, dass der Shopkunde einige Produkte des angebotenene Sortiments nicht bestellen möchte. Die Gründe hierfür können vielfältig sein. Vielleicht hat der Kunde schlechte Erfahrungen mit diesem Produkt gemacht oder er möchte nicht, dass eine Produktkategorie zum Beispiel Smartphones durch seine Mitarbeiter bestellt werden können. 

Um individuelle Shopanpassungen zu vermeiden, sollte dem Kunden die Möglichkeit gegeben werden, diese Ausnahmen selbst zu verwalten. Sind einige wenige Produkte betroffen, kann dies über eine Sperrliste erfolgen: alle Produkte sind bestellbar, außer einigen ausgewählten. Oder über eine Positivliste: nur wenige Produkte sollten aus dem Gesamtsortiment bestellbar sein.

Beispiel einer Artikelbegrenzung (Sperrliste) im B2B Shop (Quelle: B2B ProLine)
Beispiel einer Artikelbegrenzung (Sperrliste) im B2B Shop (Quelle: B2B ProLine)

Beispiel einer Sperrliste, die durch den Kunden „Büro Arena Frankfurt“ gepflegt werden kann. Die Mitarbeiter des Kundenunternehmens können die Produkte „Colorado - blau“, „Nebraska - lila“und „Arizona - grün“ nicht bestellen. Die betreffenden Artikel werden im Shop zudem ohne Preis angezeigt

B2B Shop: Gesperrter Artikel für Kunde A (Quelle: B2B ProLine)
B2B Shop: Gesperrter Artikel für Kunde A (Quelle: B2B ProLine)

Unterschiedliche Shopansichten für spezielle Zielgruppen

Ein großes Produktsortiment und sehr unterschiedliche Kundengruppen machen oft eine Trennung der Zielgruppen notwendig. Um die Kunden gezielter anzusprechen, sind dann unterschiedliche Shops notwendig.

Für diesen Fall sollte die B2B-Shoplösung mit einer Mandatenfähigkeit ausgerüstet sein. Dies hat den Vorteil, dass die Shopsoftware nur einmal installiert werden muss und nur eine zentrale Schnittstelle, zum Beispiel zur Warenwirtschaft notwendig ist.

So können z.B. mit dem Shopsystem Magento im Rahmen nur einer installierten Instanz zahlreiche Shops mithilfe von Storeviews und Websites betrieben werden, die es ermöglichen

  • unterschiedliche Zielgruppen mit speziellen Sortimenten anzusprechen
  • verschiedene Layouts pro Shop zu ermöglichen
  • einzelne Shops auf unterschiedlichen URLs / Domains zu legen
  • unterschiedliche Lagerbestände zu verwalten
B2B Shop: Unterschiedliche Shopansichten für spezielle Zielgruppen (Quelle: purell.eu)
B2B Shop: Unterschiedliche Shopansichten für spezielle Zielgruppen (Quelle: purell.eu)

Der Autor

Martin Rommel
Martin Rommel

MARTIN ROMMEL (ECOPLAN E-Commerce GmbH)

Telefon: +49 661 9650-13

Mobil: +49 172 6622241

E-Mail: martin.rommel@ecoplan.de


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