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Di. | 18.08.2020

Was kostet ein B2B-Shopsystem?

Was kostet ein B2B Shopsystem?
Was kostet ein B2B Shopsystem?

Die Kosten für ein B2B-Shopsystem richten sich nach mehreren Faktoren:

  1. Ausgewähltes Shopsystem
  2. Ihre Anforderungen an das Shopsystem
  3. Eigenleistungen bei der Realisierung des Shops

Kostenfaktor "Technik"

Wenn Sie nur über ein begrenztes Budget verfügen, sollten Sie auf jeden Fall eine Standard-Shoplösung bevorzugen, die bereits viele spezielle B2B-Shopunktionen erfüllt. 

Individualentwicklungen sind nicht nur in der Herstellung, sondern auch im späteren Betrieb teuer. Doch welche Shopsysteme kommen in Frage? Auf dem Markt gibt es hunderte Lösungen vom günstigen Eintstiegsmodell bis zur Profi B2B-Shopsoftware. 

Doch Achtung, nicht jede dieser Lösungen enthält die besonderen Funktionen des B2B-Business, wie z.B.:

  • Darstellung von kundenindividuellen Preisen und Produktsortimenten
  • Schnellbestellfunktionen
  • Rechte & Rollensteuerung
  • Customer Service Center 
  • usw.

Finden Sie hier eine Aufstellung von B2B-Shopfunktionen

Des Weiteren sollte das Shopsystem die folgenden wichtigen allgemeinen Eigenschaften mitbringen:

  • Skalierbarkeit
  • Integrationsfähigkeit (Schnittstellen, Anbindung an Ihre IT-Landschaft)
  • Erweiterungsfähigkeit (Sprachen, Länder, Mandanten, Marken, Verkaufsorganisationen usw.)
  • Zukunftsfähigkeit
  • Verbreitungsgrad
  • usw.

Diese Eigenschaftskombinationen besitzen nur sehr wenige Shopsysteme. Viele Hersteller versuchen auf die verstärkte Nachfrage aufzuspringen. Oftmals sind die B2B-Features aber nur in den Prospekten zu finden oder werden bestenfalls im Projekt individuell erstellt. Wer dieses Risiko nicht eingehen möchte, sollte eine sorgfältige Auswahl treffen. Das zunächst vermeintlich günstige Angebot wird oft zur Kostenfalle. Achten Sie auch auf den Verbreitungsgrad des Shopsystems und die Dienstleisterlandschaft. Je höher diese sind, desto unabhängiger sind Sie.

Empfehlenswerte B2B-Shopsysteme

Die folgende Übersicht zeigt empfehlenswerte B2B-Shopsysteme, aufgeschlüsselt nach Zielgruppe, Webshop-Kosten (Lizenzkosten, Projektkosten), Anzahl der Dienstleister in Deutschland sowie der Anzahl der weltweiten Installationen.

Oxid

Magento

SAP Hybris

Intershop

IBM

 

Zielgruppe

 

 

 

Mittelstand

Mittelstand

Mittelstand Konzerne

Mittelstand Konzerne

Mittelstand Konzerne

 

Lizenzkosten

 

 

 

ja

nein (Community Edition),
ja (Enterprise Edition)

ja

ja

ja

 

Projektkosten

 

 

 

ab 100.000 €

ab 30.000 €

ab 500.000 €

ab 250.000 €

ab 500.000 €

 

Dienstleister in Deutschland

 

 

 

ca. 100

> 300

< 50

23

< 50

 

Weltweite Installationen

 

 

 

< 10.000

> 250.000

< 10.000

keine Angabe

keine Angabe

Magento & B2B ProLine - leichter Einstieg in die Profiklasse

Diese Profisysteme haben natürlich Ihren Preis, garantieren aber auf lange Sicht Zukunftsfähgikeit und Ausbaufähigkeit und damit Sicherheit für Ihren B2B-Shop. Für mittelständische Betriebe und für Einsteiger empfiehlt sich ganz klar Magento.

Zusammen mit einer B2B-Shop-Erweiterung, wie z.B. der B2B ProLine von ECOPLAN, bietet Magento höchste Funktionalität zu einem unschlagbaren Einstiegspreis in der Profiklasse.

Kostenfaktor "Individuelle Anforderungen"

Natürlich bietet eine Shopsoftware bereits im Standard sehr viele Funktionen. Diese müssen individuell für Ihr Projekt konfiguriert und angepasst werden. Je höher und komplexer die Anforderungen sind, desto höher ist auch der Aufwand und damit die finalen Webshop-Kosten.

Ein außergewöhnliches und individuelles Shopdesign bei gleichzeitiger Optimierung auf mobile Endgeräte verursacht zum Beispiel genauso Mehraufwand wie ein Rollout in verschiedene Länder und Verkaufsorganisationen. Daher ist zu Projektbeginn auf Basis eines groben Lastenheftes eine Einschätzung des Projektvolumens recht schwierig. Hier helfen Workshops und Abstimmungsmeetings, in denen die Anforderungen konkretisiert werden. Auf dieser Basis lassen sich Ihre Shop-Projektkosten kalkulieren.

Eigenleistung spart Webshop-Kosten

Wie viel Eigenleistung können und wollen Sie in den B2B-Shop einbringen? Eine professionelle Unterstützung durch Ihre Mitarbeiter, z.B. bei der Realisierung der Schnittstellen, spart Kosten. Sogar die Shopkonfiguration könnte durch Ihre eigene IT (die geeignete Manpower und Kenntnis vorausgesetzt) durchgeführt werden.

Wann und wo fallen die Kosten in einem B2B-Shop-Projekt an?

Die Kosten fallen in unterschiedlichen Phasen Ihres Shopprojektes an und ggf. für die Lizenzierung und Nutzung der Systeme.

Planung und Realisierung

a. Planung des Shopprojektes (Defintion der Anforderungen, Workshops, Pflichtenheft) 
b. Konfiguration / Customizing des Shops
c. Integration (Datenbefüllung, Schnittstellen zur Warenwirtschaft, PIM- & CRM-System)

Nutzung & Lizenzierung

Lizenzkosten:

  • einmalig
  • wiederkehrend

Rollout & Betrieb

a. Rollout (Länder, Marken, Verkaufsorganisationen)
b. Betrieb (laufende Kosten wie Hosting, Support, Wartung usw.)
c. Optimierung 
d. ggf. Vermarktung

B2B-Shopsystem: 9 wertvolle Tipps zum Kosten sparen

So sparen Sie in Ihrem B2B-Shop-Projekt Kosten:

1. Vorbereitung

Bereiten Sie Ihr Shopprojekt gut vor und definieren Sie Ihre Anforderungen. Dies macht die Planungsphase kürzer. Versuchen Sie einen schlanken Start mit den wesentlichen Funktionen zu realisieren.

2. Setzen Sie auf Standards

Prüfen Sie, ob ein Großteil Ihrer B2B-Anforderungen mit den Standardfunktionen der angedachten Softwarelösung realisierbar sind. Wählen Sie ein System, das den Großteil Ihrer Anforderungen im Standard oder durch einfaches Customizing abbilden kann.

3. Gutes internes Projektmanagement

Je professioneller Ihr internes Projektemanagement, desto einfacher haben Sie die Webshop Kosten im Griff. -> MITARBEITER Institutionalisierung Projektbesetzung

4. Zuarbeit im Projekt

Gerade im Integrationsprojekt (Anbindung des Shops an Ihre Warenwirtschaft) können Sie Geld sparen. Sorgen Sie dafür, dass Daten wie vereinbart zum richtigen Zeitpunkt und in der richtigen Qualität angeliefert werden. Das erspart viel Abstimmungsarbeit und vermeidet unnötige Testläufe.

5. Sparen durch Open Source

Open Source-Modelle sind mittlerweile in vielen Unternehmen salonfähig geworden - sind meistens sogar strategisch erwünscht. Man kann nicht nur bei den Lizenzen sparen: Aufgrund der offenen Philosophie gibt es für Open Source Lösungen oft eine hohe Anzahl an Dienstleistern und Servicepartnern (z.B. Hosting) mit gutem Lösungsangebot und fairen Preisen.

6. Laufende Kosten reduzieren

Definieren Sie, welche Anforderungen Sie an den Service stellen, z.B. einfaches oder Hochsicherheitshosting. Durch eigene Mitarbeit, z.B. bei Wartung und Monitoring der Systeme und Schnittstellen können Sie weitere Kosten sparen. Definieren Sie hier welche Aufgaben Sie selbst und welche der Dienstleister durchführen soll.

7. Übernahme der Ownership

Spätestens nach Fertigstellung des Shops und Integration in Ihre Systemlandschaft können Sie sich durch den Shop-Dienstleister ausbilden lassen, damit Sie die zukünftigen administrative Aufgaben selbst übernehmen können.

8. Das Magische Dreieck

Im "Magischen Dreieck für Projekte" stehen sich

  • - Kosten
  • - Qualität, Komplexität
  • - Zeit

konkurrierend gegenüber. Beachten Sie, dass hohe Anforderung und ein enger Zeitplan immer zu Lasten des Budgets gehen.

9. Der richtige Partner

Suchen Sie sich für Ihr B2B-Projekt einen Partner mit B2B-Expertise und geeigneten Referenzen aus.


Der Autor

Sebatian Ehrling
Sebatian Ehrling

SEBASTIAN EHRLING (ECOPLAN E-Commerce GmbH)

Telefon: +49 661 9650-30

E-Mail: sebastian.ehrling@ecoplan.de


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